Wie die Politik eine angenehme Rentenzeit verhindert

oder warum wir systematisch um unsere Vorsorge gebracht werden…

1997 versuchte uns Norbert Blüm (seinerzeit Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung) zu versichern, dass „die Rente sicher“ sei. Sicher war an diesem Satz nur, dass man sich über sein herrlich gerolltes „sischar“ amüsieren würde. Was er nämlich verheimlichte war, dass er damit nur seine eigene Rente meinte, nicht die vom Rest der Republik.

2012 versuchte uns Angela Merkel zu mehr eigener Vorsorge zu motivieren. Aufgrund zu weniger Kinder und immer älter werdender Bevölkerung, sinkt seit 30 Jahren der Betrag, der ausbezahlt wird. Hat man damals noch ca. 60% seines Nettolohns als Rente ausgezahlt bekommen, wird es 2030 nur noch um die 40% sein.

Was soll man tun, um die Rentenlücke zu schließen? Die Lebensversicherung ist tot, Zinsen auf dem Konto seit Jahren dank Politik und EZB auf 0 und für die nächsten Jahre nicht in Sicht. Selbst vorsorgen wurde empfohlen. Am Besten mit Fonds, Aktien und Wohnungen, die man vermietet.

Wer damals so schlau war und auf diesen Zug mit aufgesprungen ist, dem wird es 2019 aus der Politik mit folgenden Entscheidungen gedankt:

  • Renteneintrittsalter: stieg von oft Anfang 60 auf mittlerweile 67 Jahre
  • Fonds: es wurde eine jährlich zu zahlende Vorabbesteuerung beschlossen, die am Jahresende eine fiktive Veräußerung und sofortigen Neukauf der Anteile vorsieht und vom Freibetrag abgezogen wird
  • Aktien: es soll entweder eine Spekulationssteuer oder Transaktionssteuer erhoben werden
  • Wohnungen: die Grundsteuer wurde in fast allen Regionen Deutschlands deutlich erhöht; es stehen Zwangsenteignung und Verbote über Mietpreiserhöhungen im Raum
  • 0-Zins-Politik: sorgt dafür, dass vor allem bei Wohnungskauf und anschließender Vermietung die erzielten Renditen nur noch zwischen 1 und 2 Prozent betragen – Inflation frisst hier alles auf und Ausfallrisiko sowie Reparaturen sorgen dafür, dass man als Vermieter sicher kein Geld mit Vermietung für die Rente verdienen wird.

Es hat den Anschein, dass zwischen hippen Grünentheorien eine ordentliche Portion rotes Gedankengut dafür sorgt, dass die Mittelschicht nichts haben soll oder darf. Ich beneide heute alle, die schon in Rente sind…

Getagged mit: , , , , ,

Vorteile einer Baustellentür während der Bauphase

Baustellentüren übernehmen während der Bauphase gleich mehrere wichtige Aufgaben. Einerseits gewährleisten sie die volle Zutrittskontrolle, andererseits schützen sie die eigentliche Haupteingangstür vor Beschädiungen während der Bauphase.

Zutrittskontrolle:
Ist der Eingangsbereich ohne temporäre Zugangsbeschränkung, so stellt dies förmlich eine Einladung für alle vorbeigehen Menschen dar, sich die Baustelle anzusehen. Dabei geht es hier vor allem auch um den Schutz vor Vandalismus, Diebstahl und ganz wichtig auch um ihre eigene Rechtssicherheit. Man vermeidet unangenehme Situationen, da Unbefugte (wie z.B. spielende Kinder) keinen Zutritt mehr erlangen und sich so auch nicht auf der Baustelle verletzen können. Sie kommen somit ihrer Pflicht als verantwortungsvoller Bauherr nach.

Schutz vor Beschädigungen:
Den zweiten wichtigen Punkt stellt der Schutz der eigentlichen Eingangstür da. Die oft sehr teure Haustür muss während der Bauphase aufwendig geschützt werden. Hierbei wird sie oft mit Folie abgeklebt. Jedoch schützt keine Folie vor mechanischen Beschädigungen (wie zum Beispiel vor Kratzern oder Dellen durch Werkzeuge). Je mehr Handwerker jeden Tag ein- und ausgehen, desto höher ist das Risiko einer Beschädigung. Vor allem bei hochwertigen Aluminiumtüren ist eine Reparatur oft nicht möglich. Dann ist ein kompletter Tausch des Türflügels notwendig und bringt neben zusätzlichen Kosten eine Menge Ärger und ggf. Bauverzögerungen mit sich.

Wollen auch Sie die Vorteile einer Baustellentür nutzen? Dann empfehle ich empfehle ich diesen Link:

Baustellentür aus Holz

Getagged mit: , , , , , , , ,

Finanzpornografie: Tanze, solange die Musik spielt!

In Zeiten des billigen Geldes, sind natürlich auch die Aktienmärkte vollgepumpt und künstlich aufgebläht. Dass hierbei sportliche Bewertungen von Unternehmen an der Börse entstehen können, ist klar.

Was passiert derzeit tatsächlich im Markt?

Wir erleben Szenarien, die eigentlich nur von den schlechtesten Schreiberlingen Hollywoods stammen konnten. Denn die Art von Finanzpornografie, der man derzeit ausgesetzt wird, kann nur durch exzessiven Drogenkonsum erklärt werden.

Wir sehen einen absurden Börsengang von Beyond Meat, einem Unternehmen, das „veganes Fleisch“ herstellt und innerhalb von wenigen Tagen von 25 $ Ausgabepreis auf fast 100 $ schießt.  Es genießt somit eine Bewertung von ca. 4 Mrd. $. Wir haben hier ein Unternehmen, das im letzten Jahr lediglich ca. 33 Mio. Umsatz generiert hat. Mit diesen wurden 30 Mio. $ Verlust erwirtschaftet. Der CEO prognostiziert sogar, dass sich dies die nächsten Jahre wohl nicht ändern wird. Ja, es mag ein Wachstumsmarkt sein, aber wir reden immer noch von zusammengepressten Erbsen mit Soja und Bohnen, und keine komplizierte Raketentechnik, mit der man zum Mars fliegen kann.

Doch der Markt ist voll von diesen „Wachstums-Stories“. Tesla, Uber, Lyft, GrubHub, HelloFresh, Netflix und noch viele weitere teilen eine Gemeinsamkeit. Sie sind irrwitzig hoch bewertet und verbrennen Geld in großen Mengen. Wer sich heute als Value-Investor definiert, der in Unternehmen mit solider Bilanz und Gewinnen investiert, ist hochgradig out.

Warum ist das so?

Menschen und Unternehmen (vor allem im Investmentbereich) verfallen oft dem Herdentrieb. Macht es einer und holt sich dadurch erfolgreich Marktanteil und Wachstum, so machen es alle nach, weil sie keine eigenen Marktanteile verlieren wollen oder Manager nicht schuld sein wollen, wenn sie das „next big thing“ verpassen. Und da vorhandenes Geld aufgrund der quasi nicht vorhandenen Zinsen investiert sein muss, akzeptiert man auch irrationale und aberwitzige Börsenstories.

Mir wurde einmal gesagt, dass gute Investmentmöglichkeiten sich wie Züge am Bahnhof verhalten. Es kommt auf jeden Fall der nächste. In letzter Zeit hat man aber eher das Gefühl, dass man nicht am Boden mit unterschiedlicher Geschwindigkeit fährt, sondern mit Luftballons gen Himmel reist. Hierbei steigt man so lange höher, bis er hoch genug oben platzt und herunterfällt. Deshalb müssen alle zur Musik tanzen, solange sie spielt.

Getagged mit: , , , , , , ,

Updates zur Homepage

(an dieser Stelle werden lediglich Strukturupdates oder große Inhaltliche Updates festgehalten. Der Blog läuft hiervon unberücksichtigt).

8.5.2019

Kompletter Relaunch der Webseite aufgrund eines Datenbankfehlers in WordPress. Trotz Backup sämtlicher Daten, war es leider nicht möglich, den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen. Dank der WordPress Struktur werden Updates nun einfacher und häufiger möglich sein.

Getagged mit: ,

Irony – ironisches aus dem täglichen Leben

Aufnahmen aus dem täglichen Leben, die ich einfach nur herrlich ironisch finde:


Wenn der Baumarkt ums Eck eine neue Spezialbürste für die Gummireinigung der Autoreifen ins Sortiment aufnimmt…


Wenn die Werbeanzeige nicht wirklich zum Artikel passt…


Fehlplanungen in Hotels Teil 1


Fehlplanungen in Hotels Teil 2 – Der Stromsicherungskasten in der Dusche…


Man beachte die Schlange – alles Menschen die in Berlin wegen einem GEMÜSEDÖNER 2 Blocks anstehen…

Getagged mit: , , ,
Top