Der allseits beliebte Alexander Gauland (MdB der Afd) hat vor nicht allzu langer Zeit in einer Rede erwähnt, dass die Regierung nach Wegen suchen muss und wird, die ausufernden Kosten für die Bewältigung der Flüchtlingskrise in den Griff zu bekommen. Und obwohl seine Prognosen in der Vergangenheit meist als Geschwafel abgetan werden konnten, scheint er in diesem Punkt durchaus Recht zu behalten.

Warum brauchen wir jedoch in Zeiten von Steuer-Rekordeinnahmen überhaupt weitere zusätzliche Einnahmen? Die lang beschworene Entlastung des Mittelstands jedenfalls, wird es nicht geben. Stattdessen haben wir folgende Beschlüsse für die nächste Zeit erhalten:

  • die Erhebungsgrundlage der Grundsteuer wird geändert und steigt in den meisten Regionen deutlich an
  • die PKW-Maut wird (höchstwahrscheinlich) jetzt flächendeckend für alle ohne weitere Entlastung kommen (bei einem Modell was von Anfang an klar war, dass es so lt. EU-Richtlinie nicht geben darf)
  • Einführung einer Aktientransaktionssteuer, die nur Kleinanleger trifft und somit die private Vorsorge für die Rente schmälert
  • Abschaffung der Abgeltungssteuer um den persönlichen Steuersatz zu verwenden (so gut wie immer höher), was die private Vorsorge in vielen Fällen sinnfrei machen wird
  • Solidaritätszuschlag wird nicht wie versprochen für alle wegfallen, sondern es wird lediglich für kleinere Teilgruppen Entlastung geschaffen
  • neue Co2-basierende Steuern sowie Ökostromaufschläge, werden das tägliche Leben wie wir es kennen, deutlich teurer machen

Das unbeliebte Thema der Flüchtlingsfinanzierung ist somit erst einmal vom Tisch. Eine „Flüchtlingssteuer“ für die benötigten 2-5 Mrd. € pro Jahr, wurde jedenfalls nicht kommuniziert. Man darf sich bei Greta Thunberg bedanken, dass sie mit ihren Klimaprotesten ein Massenmedien-kompatibles Thema gefunden haben, das man ausschlachten kann und das gut von den anderen Problemen und Steuererhöhungen ablenkt. Denn wie hätte es die Regierung sonst geschafft, dass bei Steuererhöhungen für zum Beispiel Benzin und Flugreisen, der gemeine Pöbel auch noch laut „richtig so“ schreit?

Brot und Spiele zur Ablenkung der Bevölkerung mal anders – oder auch Steuertricks 2.0. Die Frage jedoch bleibt, wie stark kann man in der derzeitigen Situation (Rand des Abschwungs) die Belastungen für den Mittelstand noch weiter in die Höhe treiben, ohne dass dieser aus der Mittelschicht abrutscht? Final gilt noch zu klären, wie lange die Regierung Verschleierungstaktiken bei der Verwendung von Steuergeldern tatsächlich noch anwenden kann, denn die Ausgaben fallen ja nun tatsächlich an…

Getagged mit: , , ,

oder warum wir systematisch um unsere Vorsorge gebracht werden…

1997 versuchte uns Norbert Blüm (seinerzeit Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung) zu versichern, dass „die Rente sicher“ sei. Sicher war an diesem Satz nur, dass man sich über sein herrlich gerolltes „sischar“ amüsieren würde. Was er nämlich verheimlichte war, dass er damit nur seine eigene Rente meinte, nicht die vom Rest der Republik.

2012 versuchte uns Angela Merkel zu mehr eigener Vorsorge zu motivieren. Aufgrund zu weniger Kinder und immer älter werdender Bevölkerung, sinkt seit 30 Jahren der Betrag, der ausbezahlt wird. Hat man damals noch ca. 60% seines Nettolohns als Rente ausgezahlt bekommen, wird es 2030 nur noch um die 40% sein.

Was soll man tun, um die Rentenlücke zu schließen? Die Lebensversicherung ist tot, Zinsen auf dem Konto seit Jahren dank Politik und EZB auf 0 und für die nächsten Jahre nicht in Sicht. Selbst vorsorgen wurde empfohlen. Am Besten mit Fonds, Aktien und Wohnungen, die man vermietet.

Wer damals so schlau war und auf diesen Zug mit aufgesprungen ist, dem wird es 2019 aus der Politik mit folgenden Entscheidungen gedankt:

  • Renteneintrittsalter: stieg von oft Anfang 60 auf mittlerweile 67 Jahre
  • Fonds: es wurde eine jährlich zu zahlende Vorabbesteuerung beschlossen, die am Jahresende eine fiktive Veräußerung und sofortigen Neukauf der Anteile vorsieht und vom Freibetrag abgezogen wird
  • Aktien: es soll entweder eine Spekulationssteuer oder Transaktionssteuer erhoben werden
  • Wohnungen: die Grundsteuer wurde in fast allen Regionen Deutschlands deutlich erhöht; es stehen Zwangsenteignung und Verbote über Mietpreiserhöhungen im Raum
  • 0-Zins-Politik: sorgt dafür, dass vor allem bei Wohnungskauf und anschließender Vermietung die erzielten Renditen nur noch zwischen 1 und 2 Prozent betragen – Inflation frisst hier alles auf und Ausfallrisiko sowie Reparaturen sorgen dafür, dass man als Vermieter sicher kein Geld mit Vermietung für die Rente verdienen wird.

Es hat den Anschein, dass zwischen hippen Grünentheorien eine ordentliche Portion rotes Gedankengut dafür sorgt, dass die Mittelschicht nichts haben soll oder darf. Ich beneide heute alle, die schon in Rente sind…

Getagged mit: , , , , ,

Baustellentüren übernehmen während der Bauphase gleich mehrere wichtige Aufgaben. Einerseits gewährleisten sie die volle Zutrittskontrolle, andererseits schützen sie die eigentliche Haupteingangstür vor Beschädiungen während der Bauphase.

Zutrittskontrolle:
Ist der Eingangsbereich ohne temporäre Zugangsbeschränkung, so stellt dies förmlich eine Einladung für alle vorbeigehen Menschen dar, sich die Baustelle anzusehen. Dabei geht es hier vor allem auch um den Schutz vor Vandalismus, Diebstahl und ganz wichtig auch um ihre eigene Rechtssicherheit. Man vermeidet unangenehme Situationen, da Unbefugte (wie z.B. spielende Kinder) keinen Zutritt mehr erlangen und sich so auch nicht auf der Baustelle verletzen können. Sie kommen somit ihrer Pflicht als verantwortungsvoller Bauherr nach.

Schutz vor Beschädigungen:
Den zweiten wichtigen Punkt stellt der Schutz der eigentlichen Eingangstür da. Die oft sehr teure Haustür muss während der Bauphase aufwendig geschützt werden. Hierbei wird sie oft mit Folie abgeklebt. Jedoch schützt keine Folie vor mechanischen Beschädigungen (wie zum Beispiel vor Kratzern oder Dellen durch Werkzeuge). Je mehr Handwerker jeden Tag ein- und ausgehen, desto höher ist das Risiko einer Beschädigung. Vor allem bei hochwertigen Aluminiumtüren ist eine Reparatur oft nicht möglich. Dann ist ein kompletter Tausch des Türflügels notwendig und bringt neben zusätzlichen Kosten eine Menge Ärger und ggf. Bauverzögerungen mit sich.

Wollen auch Sie die Vorteile einer Baustellentür nutzen? Dann empfehle ich empfehle ich diesen Link:

Baustellentür aus Holz

Getagged mit: , , , , , , , ,

In Zeiten des billigen Geldes, sind natürlich auch die Aktienmärkte vollgepumpt und künstlich aufgebläht. Dass hierbei sportliche Bewertungen von Unternehmen an der Börse entstehen können, ist klar.

Was passiert derzeit tatsächlich im Markt?

Wir erleben Szenarien, die eigentlich nur von den schlechtesten Schreiberlingen Hollywoods stammen konnten. Denn die Art von Finanzpornografie, der man derzeit ausgesetzt wird, kann nur durch exzessiven Drogenkonsum erklärt werden.

Wir sehen einen absurden Börsengang von Beyond Meat, einem Unternehmen, das „veganes Fleisch“ herstellt und innerhalb von wenigen Tagen von 25 $ Ausgabepreis auf fast 100 $ schießt.  Es genießt somit eine Bewertung von ca. 4 Mrd. $. Wir haben hier ein Unternehmen, das im letzten Jahr lediglich ca. 33 Mio. Umsatz generiert hat. Mit diesen wurden 30 Mio. $ Verlust erwirtschaftet. Der CEO prognostiziert sogar, dass sich dies die nächsten Jahre wohl nicht ändern wird. Ja, es mag ein Wachstumsmarkt sein, aber wir reden immer noch von zusammengepressten Erbsen mit Soja und Bohnen, und keine komplizierte Raketentechnik, mit der man zum Mars fliegen kann.

Doch der Markt ist voll von diesen „Wachstums-Stories“. Tesla, Uber, Lyft, GrubHub, HelloFresh, Netflix und noch viele weitere teilen eine Gemeinsamkeit. Sie sind irrwitzig hoch bewertet und verbrennen Geld in großen Mengen. Wer sich heute als Value-Investor definiert, der in Unternehmen mit solider Bilanz und Gewinnen investiert, ist hochgradig out.

Warum ist das so?

Menschen und Unternehmen (vor allem im Investmentbereich) verfallen oft dem Herdentrieb. Macht es einer und holt sich dadurch erfolgreich Marktanteil und Wachstum, so machen es alle nach, weil sie keine eigenen Marktanteile verlieren wollen oder Manager nicht schuld sein wollen, wenn sie das „next big thing“ verpassen. Und da vorhandenes Geld aufgrund der quasi nicht vorhandenen Zinsen investiert sein muss, akzeptiert man auch irrationale und aberwitzige Börsenstories.

Mir wurde einmal gesagt, dass gute Investmentmöglichkeiten sich wie Züge am Bahnhof verhalten. Es kommt auf jeden Fall der nächste. In letzter Zeit hat man aber eher das Gefühl, dass man nicht am Boden mit unterschiedlicher Geschwindigkeit fährt, sondern mit Luftballons gen Himmel reist. Hierbei steigt man so lange höher, bis er hoch genug oben platzt und herunterfällt. Deshalb müssen alle zur Musik tanzen, solange sie spielt.

Getagged mit: , , , , , , ,

(an dieser Stelle werden lediglich Strukturupdates oder große Inhaltliche Updates festgehalten. Der Blog läuft hiervon unberücksichtigt).

8.5.2019

Kompletter Relaunch der Webseite aufgrund eines Datenbankfehlers in WordPress. Trotz Backup sämtlicher Daten, war es leider nicht möglich, den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen. Dank der WordPress Struktur werden Updates nun einfacher und häufiger möglich sein.

Getagged mit: ,

Aufnahmen aus dem täglichen Leben, die ich einfach nur herrlich ironisch finde:


Wenn der Baumarkt ums Eck eine neue Spezialbürste für die Gummireinigung der Autoreifen ins Sortiment aufnimmt…


Wenn die Werbeanzeige nicht wirklich zum Artikel passt…


Fehlplanungen in Hotels Teil 1


Fehlplanungen in Hotels Teil 2 – Der Stromsicherungskasten in der Dusche…


Man beachte die Schlange – alles Menschen die in Berlin wegen einem GEMÜSEDÖNER 2 Blocks anstehen…

Getagged mit: , , ,